Portraits

Die Portraits von Begleiterinnen und Begleitern geben einen persönlichen Einblick in deren Motivation

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Anna Engeler

Ich bin Mutter von 2 Kindern und Grossmutter von 5 Enkelkindern. Mit meinem lieben Partner verbringe ich viel Zeit in der Natur mit unseren 2 Hunden.

Meine langjährige Arbeit als Betreuerin von geistig und körperlich eingeschränkten Menschen hat mir über 20 Jahre viel Freude bereitet.

Vor 25 Jahren erkrankte ich am Guillain-Barré-Syndrom. Ich war lange Zeit auf der Intensivstation und wünschte mir jemanden der neben mir sitzt, weil ich grosse Angst vor dem Sterben hatte und nicht alleine sein wollte. Leider konnte man mir das nicht oft gewähren. Ich wurde wieder gesund und da wusste ich, dass ich mich eines Tages in dieser Richtung engagieren möchte.

Als meine Pensionierung vor der Türe stand, war die Zeit für wabe gekommen. Da mir meine Freundin Marlise schon viele Jahre Gutes von wabe erzählt hatte, machte ich einen Einführungskurs. Seitdem bin ich mit viel Freude dabei !

Die Weiterbildungen von wabe schätze ich sehr, auch um mit den gleichgesinnten Kolleginnen Kontakt und Austausch zu pflegen.

Die Einsätze bei Kranken, Dementen und Sterbenden erlebe ich als sehr bereichernd und die Angehörigen versichern mir immer wieder, wie froh sie über die Entlastung von wabe sind.

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Martin Hübscher

Nach einem Arbeitsplatzwechsel als Hauswart von einer Primarschule in ein Alterspflegezentrum hat sich mein persönlicher Fokus zum Älterwerden und Sterben sehr verändert.

In meiner Freizeit beschäftige ich mich mit Klängen und habe verschiedene Kurse besucht. Immer wieder bin ich über das Thema Sterbebegleitung "gestolpert". Es liess mich nicht mehr los und so engagiere ich mich jetzt für wabe. Nun bin ich auf die Erfahrungen gespannt, die ich hier machen darf.